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Webgrafiken: Tipps und Tricks zum richtigen Einsatz
Auf vielen Web-Seiten findet man Grafiken mit sehr bescheidener Darstellungsqualität.
Oft läßt sich die Darstellung jedoch durch Anwendung des richtigen Grafikformats
erheblich steigern.
Auf Internetseiten kommen fast nur GIF- (Graphics Interchange Format) und JPG- (JPEG - Joint
Photographic Experts Group) Bilder zum Einsatz. Jedes dieser Bildformate hat ein durch sein
Komprimierungsverfahren klar umgrenztes Einsatzgebiet.
- GIF:
Bilder mit relativ großen einfarbigen Flächen und überwiegend grafischem Inhalt
werden durch den im GIF-Format verwendeten LZW-Algorithmus (Lempel-Ziv-Welch) sehr effektiv
komprimiert. Die LZW-Komprimierung arbeitet verlustfrei.
- JPG:
JPG-Bilder erzeugen hingegen bei diesen Flächen und höheren Komprimiereinstellungen
sogenannte Artefakte (z.B. Geisterlinien oder unerwünschte Farbübergänge) die
sofort auffallen. Das Haupteinsatzgebiet des JPG-Formates sind daher 'normale' Bilder, also
alles was keine oder wenige grafische Elemente besitzt. Dann erzielt man sehr gute
Bildqualität bei noch annehmbarer Bildgröße. Die JPG-Komprimierung arbeitet
verlustbehaftet; man muss daher einen vernünftigen Kompromiss zwischen Dateigrösse
(möglichst klein) und Qualität (möglichst hoch) finden. Bewährt hat sich das Abspeichern mit
15-25% Kompression bzw. 75-85% Qualität (je nach Grafik-Programm).
Alle Bilder auf dieser Website wurden daher wie gerade beschrieben als JPG's gespeichert.
Als Bildgrösse verwende ich i.d.R. max. 500 x 375 Bildpunkte; die Dateigrößen
bewegen sich dann zwischen 20 und 60 KB, was zu noch erträglichen Ladezeiten beim
Abruf der Seiten führt.
Ein anderes Beispiel:
Ein Stadtplan mit überwiegend grafischen Elementen war als JPG-Datei bei True-Color 89 KB
groß und mit Farbsäumen übersäht. Nach Reduzierung auf 256 Farben und
Speicherung als GIF-Datei blieben noch 34 KB bei optimaler Bildqualität übrig.
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